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AdventEcho-Online-Extra
Aktuelle Informationen aus der
christlichen Welt als Ergänzung zur Printausgabe
Die zitierten
Meldungen geben die Sichtweise des jeweiligen Verfassers bzw.
der Nachrichtenagentur wieder
und entsprechen nicht zwangsläufig der Ansicht der Gemeinschaft
der Siebenten-Tags-Adventisten.
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Diese ist - in dieser Form -
die letzte Ausgabe vom "AdventEcho-Online-Extra".
Am 1. Juli 2008 wird die neue Internet-Präsenz
des Advent-Verlags freigeschaltet.
Hier, unter der selben Adresse wie bisher.
Dann gibt es weiterhin Nachrichten,
aber anders aufbereitet.
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| Derzeitige und ehemalige
Mitarbeiter der STIMME DER HOFFNUNG mit einigen Gästen
der Jubiläumsfeier. (Foto: Christian Vogel; groß) |

| Heinz Hopf (links) und
Günther Machel, beide ehemelige Leiter der STIMME DER
HOFFNUNG, während eines Interviews mit Matthias Müller.
(Foto: Christian Vogel) |
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Deutschlands ältester christlicher Radiosender
60 Jahre auf Sendung
Deutschlands ältester christlicher Radioanbieter beging
am 14. Juni sein 60-jähriges Bestehen. Die "Stimme der
Hoffnung" wurde 1948 von der evangelischen Freikirche der
Siebenten-Tags-Adventisten mit US-amerikanischer Unterstützung
gegründet, um religiöse Sendungen per Kurzwelle über
Radio Luxemburg nach Osteuropa auszustrahlen. Heute verfügt
der Sender über ein Medienzentrum in Alsbach-Hähnlein
bei Darmstadt. Chef von 38 Voll- und Teilzeitangestellten ist
Pastor Matthias Müller. Rundfunkprogramme werden über
private UKW-Sender verbreitet, für Fernsehproduktionen steht
der internationale adventistische Sender "Hope Channel Europe"
auf dem Satelliten Eutelsat/Hotbird zur Verfügung. Seit 2006
sind die Fernsehsendungen auch bei Kabel BW und seit März
2007 bei rheinmain-tv zu empfangen. Außerdem betreut der
Sender Großveranstaltungen und Satellitenübertragungen.
Eine Blindenhörbücherei versorgt jährlich etwa
3.500 Sehbehinderte mit über 50.000 Tonträgern. Das
Internationale Bibelstudien-Institut bietet zehn verschiedene
Kurse an, die jährlich von rund 5.000 Personen genutzt werden.
"Radio Moskau" verbreitete christliche Sendungen
Die ersten Sendungen der "Stimme der Hoffnung" wurden
in Paris aufgezeichnet und über Radio Luxemburg verbreitet.
Später richtete Pastor Max Busch in einem Berliner Keller
ein Studio mit einem einfachen Tonbandgerät ein. 1956 wurde
der Sender auch in der DDR aktiv. Die dortigen Adventisten gründeten
die "Friedensauer Bildstelle", die ab 1961 Diashows
und Tonbandkassetten sowie Hörspiele für Gemeindegruppen
entwickelte. 1965 kamen die Blindenhörbücherei und die
Friedensauer Bibellehrbriefe hinzu. Diese Einrichtungen wurden
nach 1989 in die "Stimme der Hoffnung" integriert. Seit
1984 werden UKW-Sendungen für deutsche Privatradios produziert.
1990 konnten auch die Kurzwellenantennen von Radio Moskau verwendet
werden. Das war derselbe Sender, der einige Jahre zuvor die adventistischen
Programme aus Sines (Portugal) gestört hatte. Am 1. Oktober
2004 wurde die erste deutschsprachige Fernsehsendung ausgestrahlt.
Drei Jahre später ging das Medienzentrum in Alsbach-Hähnlein
in Betrieb.
Weltweit gibt es rund 15 Millionen Siebenten-Tags-Adventisten.
Im Unterschied zu anderen Kirchen feiern sie den Sonnabend und
nicht den Sonntag als Ruhetag. In Deutschland leben 36.000, in
der Schweiz 4.300 und in Österreich 3.700 Adventisten. In
Deutschland sind sie Gastmitglied in der Vereinigung Evangelischer
Freikirchen (VEF) sowie der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
(ACK). (idea)
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| Christa Meves (Uelzen),
ist Kinder- und Jugendlichen-Psychotheraeutin und hat mehr
als 100 Bücher geschrieben. |
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Geburtenschwund: armes Deutschland
Der Geburtenschwund in Deutschland ist so eklatant, dass Niedergang
und Verarmung der Gesellschaft unausweichlich sind. Diese Ansicht
vertritt die Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Christa Meves
(Uelzen) in einem Interview mit dem in Berlin erscheinenden Magazin
der Senioren Union der CDU. Mit durchschnittlich 1,3 Kindern pro
Familie könne eine Gesellschaft keine Zukunft haben. Der
Kindermangel und eine Scheidungsquote von 50 Prozent seien Auswirkungen
des Programms der "Neuen Linken". Sie setze sich seit
Ende der 1960er Jahre für die Abschaffung der Familie als
"Ort der Entstehung von Ungleichheit" ein. Seitdem werde
dieses Ziel über die Medien umgesetzt. Die 83-jährige
Verfasserin von über 100 Büchern wandte sich aber dagegen,
angesichts dieser Entwicklung zu resignieren. In der Bevölkerung
entwickle sich eine Ahnung, dass Abhilfe dringend nötig sei.
Die Menschen erlebten eine "riesige Zunahme von Unglück".
So sei die Depression die zweithäufigste Erkrankung in der
Bevölkerung.
Christliche Familien sind weniger krank und leben länger
Nach Ansicht von Meves ist es für die seelische Gesundheit
unerlässlich, dass Babys und Kleinkinder in den ersten drei
Jahren eine intensive, liebevolle Pflege in der Familie erhalten.
Das werde durch Erkenntnisse der neuen Hirn- und Hormonforschung
bestätigt. Die Bestsellerautorin unterstreicht ferner die
Bedeutung einer christlichen Erziehung. Sie vermittle unter anderem
Einsatz- und Opferbereitschaft, Bescheidenheit, Mitmenschlichkeit
und Höflichkeit. Diese Tugenden würden vor allem durch
die Verlässlichkeit der Eltern und ihr Vorbild eingängig.
Meves: "Christliche Familien haben im statistischen Mittel
weniger Krankheiten und eine längere Lebenserwartung."
Je fester der Zusammenhalt in den Familien sei, umso mehr Hoffnung
habe die Gesellschaft auf eine kultivierte Zukunft. (idea)
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Huli Wigman aus dem südlichen
Hochland von Papua Neuguinea. Auf dem Inselstaat wohnen
über fünf Millionen Menschen, von denen mehr als
200.000 der Adventgemeinde angehören. (Foto: Nomadtales,
Wikipedia; groß)
Siehe auch YouTube-Videoclip
über die medizinische Arbeit der Siebenten-Tags-Adventisten
in Papua Neuguinea.
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Stammesangehörige bekennen Mord an adventistischem
Missionar
Vor 100 Jahren, am 13. Juni 1908, kam der adventistische Missionar
Peni Tavodi von den Fidji Inseln nach Papua Neuguinea, um dort
die Adventbotschaft zu verkündigen. Angehörige des Taburi
Clans töteten ihn, während er eines Sabbatmorgens auf
den Knien betete - vermutlich mit der Unterstützung von Hexern
und einer giftigen Schlange.
Nun, genau 100 Jahre später, räumten Nachkommen des
Taburi Clans stellvertretend für jene, die ihn ermordet hatten,
ihre Schuld ein und baten Pastor Mitieli Nakasamai, einen Großneffen
des Missionars, um Verzeihung. Die bewegende Zeremonie fand im
Rahmen einer Jubiläumsfeier "100 Jahre Adventbotschaft
auf Papua Neuguinea" statt und wurde mit einem Laienspiel
eingeleitet, in dem die Dorfbewohner von Koiari die Ankunft der
Missionare in traditioneller Bekleidung nachspielten.
Aus der einst heidnischen Bevölkerung von Papua Neuguinea
ist dank des Einflusses der Missionare eine christliche Gesellschaft
geworden, in der man sich furchtlos frei bewegen kann. (APD/im-edp)
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| Wenn einem kirchlich
Beschäftigten gekündigt wird, weil er aus der Kirche
ausgetreten ist, so darf er nicht mit einer Sperrzeit beim
Bezug von Arbeitslosengeld belegt werden. (Foto: Bundesagentur
für Arbeit) |
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Kirchenaustritt: keine Sperre beim Arbeitslosengeld
Wenn einem kirchlich Beschäftigten gekündigt wird,
weil er aus der Kirche ausgetreten ist, so darf er nicht mit einer
Sperrzeit beim Bezug von Arbeitslosengeld belegt werden. Das hat
das Bundessozialgericht (Kassel) Ende Mai entschieden. Daraufhin
akzeptierte die Bundesagentur für Arbeit die Entscheidung
des Sozialgerichts in Koblenz, das einer ehemaligen Angestellten
eines katholischen Krankenhauses Recht gegeben hatte. Die 50-Jährige
war vor fünf Jahren aus der katholischen Kirche ausgetreten,
weil sie sich, wie sie sagte, aufgrund eigener Bibellektüre
von der katholischen Lehre entfernt hatte. Das Krankenhaus reagierte
auf den Kirchenaustritt mit der im Arbeitsvertrag vorgesehenen
Kündigung. Die Arbeitsagentur war der Ansicht, die Beschäftigte
habe die Kündigung selbst verschuldet und verhängte
eine zwölfwöchige Sperrzeit für den Bezug von Arbeitslosengeld.
Die Klage der Frau hatte letztlich Erfolg. Nach Ansicht des Bundessozialgerichts
hat ein Kirchenaustritt aus Glaubensgründen einen so hohen
Stellenwert, dass eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld nicht rechtfertigt
ist. Die Religionsfreiheit sei höher zu bewerten als die
Pflicht zur Entlastung der Solidargemeinschaft. Die Arbeitsagentur
hatte argumentiert, dass die Frau um die Konsequenzen des Kirchenaustritts
wusste. Deshalb hätte sie mit dem Kirchenaustritt so lange
warten können, bis sie eine neue Arbeitsstelle habe. Ihre
Tätigkeit als Bettenvorbereiterin im Krankenhaus habe sie
nicht zum Vertreten der katholischen Glaubenslehre oder zur Teilnahme
an kirchlichen Ritualen verpflichtet. (idea)
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| Johannes Calvin (* 10.
Juli 1509 in Noyon, Picardie; 27. Mai 1564 in Genf)
war ein Reformator französischer Abstammung und Begründer
des Calvinismus. |
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Protestanten wollen Calvins 500. Geburtstag
2009 groß feiern
Den 500. Geburtstag des französisch-schweizerischen Reformators
Johannes Calvin (1509-1564) wollen die Protestanten im kommenden
Jahr groß feiern. Im Mittelpunkt des Programms "Calvin
09" des Reformierten Bundes und der EKD steht die Ausstellung
"Die Reformierten. Calvinismus in Deutschland und Europa"
vom 6. März bis 19. Juli 2009 im Deutschen Historischen Museum
Berlin. Am 10. Juli, dem Geburtstag des nach Martin Luther auch
"zweiter Reformator" genannten Calvin, laden der Reformierte
Bund und die EKD zu einem Festtag in den Französischen Dom
in Berlin ein. Ebenfalls in der deutschen Hauptstadt findet die
Hauptversammlung des Reformierten Bundes vom 29. bis 31. Oktober
2009 statt. Eröffnet wird das Calvin-Jahr mit einer Tagung
vom 22. bis 24. März in der Johannes-a-Lasco-Bibliothek in
Emden, der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Reformierten
in Deutschland. Ferner sind zahlreiche wissenschaftliche Tagungen
vorgesehen, in denen neue Forschungsergebnisse über Calvin
vorgestellt werden und nach der Bedeutung Calvins für die
heutige Zeit gefragt wird. Bereits in diesem Jahr findet vom 24.
bis 30. August im niederländischen Appeldoorn die "Reformierte
Sommeruniversität" unter dem Thema "Die Theologie
Calvins" statt. Zahlreiche Calvin-Feiern sind auch im nordfranzösischen
Noyon, dem Geburtsort Calvins, sowie in der Schweiz und in osteuropäischen
Ländern geplant.
100 Millionen reformierte Kirchenmitglieder
Weltweit gibt es über 100 Millionen reformierte Kirchenmitglieder
- in Deutschland rund zwei Millionen - die stark von Calvin geprägt
worden sind. Mit finanzieller Unterstützung der EKD hat in
Hannover Pfarrer Achim Detmers seit dem 1. Februar seine Arbeit
als Beauftragter für das Calvin-Jahr seine Arbeit aufgenommen.
Geplant ist auch die Herausgabe eines 80seitigen Calvin-Magazins,
eines Calvin-Romans sowie eines Dokumentarfilms.
Calvin, 26 Jahre jünger als Martin Luther (1483-1546), musste
nach seinem Übertritt zum Protestantismus aus Frankreich
in die Schweiz fliehen. In Genf wurde er gebeten, sich an der
Reformation zu beteiligen. Dann wurde er zunächst als "Ausländer"
ausgewiesen, aber bald wieder zur Rückkehr aufgefordert.
Ab 1541 bis zu seinem Tod 1564 war er Pfarrer der Genfer Kirchengemeinde,
in der er die Kirchenzucht einführte und nach strengen Maßstäben
das christliche Leben der Bürger überprüfte. Calvin
wirkte vor allem als Prediger, Bibelkommentator und Verfasser
theologischer Schriften. Auf ihn geht das hohe Ansehen des Alten
Testaments innerhalb der reformierten Kirchen zurück, aber
auch die presbyterial-synodale Ordnung. (idea)
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| Die Räume des ehemaligen
Dominikanerinnenklosters wurden neu gestaltet, saniert und
erweitert. Weitere Infos: www.bibelgalerie.de |
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Neue Ausstellung in der Bibelgalerie Meersburg
Eine neue Ausstellung zum Mitmachen und Ausprobieren ist ab Samstag,
21. Juni, in der Bibelgalerie Meersburg zu sehen. Die Erlebnisausstellung
wird mit einem Festwochenende, bestehend aus Talk, Musik, einem
Gottesdienst und einem Tag der offenen Tür eröffnet.
Gleichzeitig feiert die Bibelgalerie unter dem Motto mehr
denn je mitten im Leben den 20. Geburtstag. Wir haben
doppelten Grund zur Freude und Dankbarkeit, sagte die Geschäftsführerin
der Bibelgalerie Meersburg, Thea Groß. 1988 habe eine Vision
Gestalt gewonnen. Und als es 2004 um Pläne zur Neugestaltung
ging, haben wir gewusst, dass das kein leichter Brocken
ist.
Im Erdgeschoss der Bibelgalerie sind nun die Gutenbergwerkstatt
und der Raum der Stille neu gestaltet. Der aus dem 13. Jahrhundert
stammende Brunnen im ehemaligen Dominikanerinnenkloster erzählt
jetzt die Geschichte des Klosters. Neu sind ein Kinderbereich
und ein Forum mit Panoptikum. Ebenso neu ist der Bereich Lebenswelt
mit Informationen zum Thema Bibel im Alltag. Dazu gehören
biblische Motive aus Musik, Kunst, Architektur und Werbung. Bedeutendes
Exponat der Schatzkammer ist das Antiphonar, eine
mittelalterliche Pergament-Handschrift. Im Obergeschoss entstand
eine Szenographie mit Nomadenzelt, einem Lehmhaus und einem großen
Buch. Im Zentrum des Rundgangs steht der Jesus-Raum. Zur Neugestaltung
gehört auch der barrierefreie Zugang zu den Ausstellungsräumen.
Für Sonderausstellungen bietet die Bibelgalerie jetzt mehr
Platz. (APD)
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| Der Journalist Stefan
Rehder (Aachen) zeigt in der Juni/Juli-Ausgabe des Vatican
Magazins Parallelen zwischen dem Fußball und dem Katholizismus. |
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Vatican Magazin: Fußball ist eine Religion
"Fußball ist eine Religion." Diese Ansicht vertritt
der Journalist Stefan Rehder (Aachen) in der Juni/Juli-Ausgabe
des Vatican Magazins (Rom). Aus seiner Sicht gibt es Parallelen
zwischen dem Fußball und dem Katholizismus. So pilgerten
Woche für Woche hunderttausende "Gläubige"
in die Fußballtempel. Wenn sie mit ihrer Fankluft und ihren
Fahnen den Stadien zustrebten, erinnerten sie stark an Pilger,
die in der Wallfahrtssaison Marienheiligtümer wie Altötting
oder Kevelaer aufsuchen. Dem "heiligen Rasen" in den
legendären Arenen etwa von Barcelona (Spanien), Mailand (Italien)
oder Manchester (England) brächten die Fußballgläubigen
eine ähnliche Ehrfurcht entgegen wie etwa Katholiken dem
"heiligen Bezirk" berühmter Marienwallfahrtsorte
wie Fatima (Portugal), Tschenstochau (Polen) oder Guadalupe (Mexiko)
- mit 20 Millionen Besuchern pro Jahr der größte Wallfahrtsort
weltweit. Devotionalienläden wie Fanshops unmittelbar vor
den heiligen Stätten sorgten dafür, dass sich nahezu
alle Wünsche eines Anhängers schnell und umfassend erfüllen
ließen. In allen möglichen Variationen würden
dort Kreuze, Rosenkränze und Medaillen für die einen
sowie Fahnen, Schals und Wimpel für die anderen feilgeboten.
Rote Karte entspricht der Exkommunikation
"Richtig katholisch" wird es aber erst, so Rehder, wenn
sich auf dem Spielfeld ein schweres Foul zuträgt. Dann werde
der Sünder exkommuniziert, indem er die Rote Karte erhält
und aus der Gemeinschaft der Spielenden ausgeschlossen wird. Fußballer
hätten allerdings eine weitaus höhere Disziplin als
viele Theologen. Während die Spieler ihre Buße vollständig
ableisteten, scheine "der Ungehorsam unter Theologen beinah
zum guten Ton zu gehören". Vielleicht liege das aber
nur daran, dass die Leitungsgremien der Kirchen, anders als die
der Vereine, bislang darauf verzichteten, Geldstrafen zu verhängen.
Fußball eine missionarische Religion
Rehder weist ferner auf religiöse Praktiken der Spieler hin.
Viele bekreuzigten sich, wenn sie den Rasen betreten oder verlassen.
Auf dem Gang zum Elfemeterpunkt verrichteten sie Stoßgebete.
Die Präsentation eines Pokals nach gewonnener Meisterschaft
lasse den Gedanken an die seltenen Momente aufkommen, "in
denen die Priester den Gläubigen die Reliquien der Heiligen
zeigen, die diese das Jahr über verehrt haben". Rehder:
"Und weil die Mission in keiner Religion fehlen darf, steht
eines schon jetzt fest: Im Verlauf der diesjährigen Europameisterschaft
werden sich auch bislang Ungläubige zu ihr bekennen."
(idea)
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Senioren verlieren die Scheu vor dem Internet
Die Senioren verlieren die Scheu vor dem Internet. Inzwischen
surfen 29,2 Prozent der 60- bis 79-Jährigen im weltweiten
Datennetz. Das geht aus der Online-Studie 2008 von ARD und ZDF
hervor. Danach steigt die Internetverbreitung in Deutschland weiter
an. Fast zwei Drittel aller Erwachsenen (65,8 Prozent/42,7 Millionen)
sind online. Das sind 1,9 Millionen Nutzer mehr als im Vorjahr.
Beflügelt wird die Internet-Verbreitung durch multimediale
Angebote. 55 Prozent (2007: 45 Prozent) aller Nutzer rufen Videos,
zum Beispiel über Videoportale oder Mediatheken, ab und schauen
live oder zeitversetzt Fernsehsendungen im Internet. Musikdateien,
Podcasts und Radiosendungen im Netz werden von 35 Prozent (2007:
37 Prozent) genutzt. Über einen DSL/Breitband-Anschluss verfügen
70 Prozent der Onlinenutzer (2007: 59 Prozent). (idea)
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Kurznachrichten aus der adventistischen Welt
Melashenko verlässt die STIMME DER HOFFNUNG
Pastor Lonnie Melashenko, weltweit bekannter Sprecher und
Leiter der amerikanischen VOICE OF PROPHECY (STIMME DER HOFFNUNG),
verlässt nach 17 Jahren das adventistische Radio- und TV-Werk
und wird Vizepräsident des adventistischen Kettering Health
Network in Kettering, einem Stadtteil von Dayton im US-Staat Ohio.
Ein Nachfolger steht zzt. nicht fest. Melashenko, in Kanada geboren,
kam schon in frühen Jahren dadurch in Verbindung mit dem
adventistischen Medienzentrum, dass sein Vater Joe als Bassist
im Männerquartett King's Heralds sang. Er studierte in La
Sierra University und graduierte im Theologischen Seminar der
Andrews University. Beim Kettering
Health Network, zu dem u. a. fünf Krankenhäuser
gehören und das mehr als 7.000 Angestellte hat, wird Melashenko
u. a. die Krankenhausseelsorge leiten. .(AR/edp)
Konzert am 28. Juni 2008 in Friedensau
Die Theologische Hochschule Friedensau lädt zu einem
Konzert zum Abschluss des akademischen Jahres 2007/2008 am Samstag,
28. Juni 2008 um 16 Uhr in der Kapelle (Otto-Lüpke-Haus)
ein. Unter Leitung von André Hummel erklingen das Konzert
in Es-Dur für Viola und zwei Pianos von Johann Christoph
Friedrich Bach (1732-1795), die Kantate Danksaget dem Vater
für Chor, zwei Flöten und Orgel von Johann Rosenmüller
(um 1617-1684) und weitere Werke. Es musizieren Chor und Kammerchor
der Theologischen Hochschule Friedensau, das Blechbläserensemble
Con licenza (Freiberg), Kerstin Schönherr (Viola,
Weimar), Barbara Werner (Piano, Burg), Svetlana Sioumko (Piano,
Magdeburg), Berit Hummel und Alina Höschele (Flöte,
Friedensau) sowie Karola Vierus (Orgel, Friedensau). (ThH/dp)
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Gesucht:
DEINE ERFAHRUNG!
- Welche Erfahrungen machst du beim Bibellesen?
- Wie wird die Bibel für dich im Alltag lebendig?
- Wie schaffst du es, dir täglich Zeit zum Bibellesen
zu nehmen?
Nachdenken, aufschreiben (max. 1 A-4-Seite)
und
bis zum 30. Juni an Thomas
Lobitz senden!
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Das Monatsthema der Juni-Ausgabe des AdventEchos
lautet:
Christ und Sport
Große Sportereignisse stehen uns
bevor - die Fußball-Europameisterschaft und die Olympiade.
Sport sorgt nicht nur für hohe TV-Einschaltquoten, sondern
wird auch von Millionen Menschen hierzulande selbst praktiziert.
Aber wie viel Sport darf/muss es denn sein? Welche geistlichen
Erkenntnisse lassen sich aus sportlicher Betätigung ziehen?
Adventist und Spitzensport - verträgt sich das? Und worin
besteht der "gute Kampf des Glaubens"?
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Verantwortlich i. S. d. P.:
Elí Diez-Prida
(Chefredakteur des "AdventEcho") |
Stand: 20.6.2008
Aktualisierung i. d. R. wöchentlich,
und zwar freitags gegen 18 h
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