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AdventEcho-Online-Extra
Aktuelle Informationen aus der
christlichen Welt als Ergänzung zur Printausgabe
Die zitierten
Meldungen geben die Sichtweise des jeweiligen Verfassers bzw.
der Nachrichtenagentur wieder
und entsprechen nicht zwangsläufig der Ansicht der Gemeinschaft
der Siebenten-Tags-Adventisten.
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| Etwa ein Jahr nach der
Einweihung des neuen Medienzentrum-Gebäudes in Alsbach-Hähnlein
bekam die STIMME DER HOFFNUNG die Sendezulassung. (Foto: edp) |
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STIMME DER HOFFNUNG erhält Zulassung
Für die Dauer von zehn Jahren hat das Hörfunkspartenprogramm
Hope Channel des adventistischen Medienzentrums STIMME
DER HOFFNUNG (SDH, Alsbach-Hähnlein) am 18. Februar die bundesweite
Zulassung zur Veranstaltung und Verbreitung per Satellit und Internet
von der Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien
(LPR Hessen) erhalten.
Mit den Radiosendungen möchte Die Stimme der
Hoffnung ihren Zuschauern Lebenshilfe leisten und Menschen
auf verständliche und zeitgemäße Weise zur persönlichen
Beschäftigung mit der Bibel und dem christlichen Glauben
anregen, erläuterte der Leiter des Medienzentrums,
Pastor Matthias Müller. Die Zulassung trage dem Wunsch vieler
Bürger Rechnung, auch über den Rundfunk Lebenshilfe,
Information und Begleitung mit christlichem Hintergrund zu erfahren.
Die Programminhalte seien ganzheitlich werteorientiert und befassen
sich mit unterschiedlichen Sachgebieten wie z. B. Gesundheit,
Familie, Erziehung, Spiritualität, Bildung. Dabei bekenne
man sich mit anderen christlichen Konfessionen zu Jesus Christus
als Zentrum des Glaubens und zur Bibel als Richtschnur des eigenen
Handelns.
Hope Channel Radio sendet seit 2006 rund um die Uhr.
Das Programm ist im Internet unter www.hopechannel.de oder über
den Satelliten Eutelsat-Hotbird im TV-Kanal von Hope Channel
2" zu empfangen. Die SDH wurde 1948 in Berlin-Zehlendorf
gegründet - sie feiert am 14. Juni ihr 60-jähriges Jubiläum
- und ist damit das älteste Privatradio in Deutschland. (APD/SDH/edp)
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| Das G'Camp ist ein "Missionskongress",
das knapp eine Woche lang dauert, Großversammlungen
in einem Zirkuszelt mit zahlreichen Workshops vereint und
jährlich (mit Ausnahme 2008) auf dem Campus der Theologischen
Hochschule Friedensau (bei Burg, Magdeburg) stattfindet. |
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G'Camp geht 2009 weiter!
Nachdem im Januar dieses Jahres die Entscheidung getroffen worden
war, die jährliche Zeltversammlung G'Camp zwei Jahre ruhen
zu lassen (siehe "AdventEcho"
3/2008, S. 6f.), haben die dafür Verantwortlichen des
Nord- und Süddeutschen Verbands der Siebenten-Tags-Adventisten
nun diese Entscheidung korrigiert:
Das Vorbereitungsteam des G'Camps hat am 21. Februar in Frankfurt
am Main beschlossen, das nächste Missionscamp nicht erst
2010, sondern bereits im Jahr 2009 durchzuführen, und zwar
voraussichtlich vom 21. bis 26. Juli 2009. Mit dem jetzigen Beschluss
werde den vielen Reaktionen des Bedauerns über die im Januar
gefasste Entscheidung Rechnung getragen. Die inhaltliche und konzeptionelle
Vorbereitung für das Missionscamp 2009 habe bereits begonnen.
Das "Unternehmen Missionscamp" geht also nach einer
kurzen Auswertungspause weiter - zur Freude vieler missionsfreudigen
Adventisten in ganz Deutschland und darüber hinaus. (edp)
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| Die März-Ausgabe
des "AdventEcho" widmet sich dem Schwerpunktthema
"Herausforderung Islam". |
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Klischees im Verhältnis zum Islam überwinden
Zur Überwindung von Klischees in der Auseinandersetzung
mit dem Islam ruft der Präsident der Weltkirchenleitung der
Siebenten-Tags-Adventisten, Pastor Jan Paulsen, im Editorial der
März-Ausgabe der Gemeindezeitschrift "AdventEcho"
auf. "Die Komplexität der Beziehung zwischen Christentum
und Islam soll keineswegs heruntergespielt werden. Tief sitzendes
Misstrauen und oft sogar Feindschaft haben das vergangene Jahrtausend
der Missverständnisse und Fehler geprägt. Beide Seiten
sind dabei schuldig geworden", meint Jan Paulsen. Sich gegenseitig
als gleichwertige Menschen zu akzeptieren sei der wichtigste Schritt
auf dem Weg zu persönlichen Beziehungen. "Diese sollten
sich auf Fakten gründen statt auf Klischeevorstellungen,
auf eigene Kenntnisse und Erfahrungen, statt auf Schlagzeilen
der Boulevardpresse."
In weiteren Beiträgen befassen sich sowohl adventistische
Islam-Fachleute als auch in islamischen Gebieten erfahrene ADRA-Mitarbeiter
mit der Einstellung und der Beziehung adventistischer Christen
zu den Moslems. Fritz Neuberg und Frank Brenda, beide Mitarbeiter
der adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe-Organisation
ADRA-Deutschland, schreiben darüber, welchen Anteil der Westen
an der Entwicklung des Islam hat bzw. wie man durch humanitäre
Hilfe Menschen in islamischen Ländern als Freunde gewinnen
und vielleicht sogar ihre Offenheit für das Evangelium wecken
kann, wenn man dabei ihre kulturelle Prägung berücksichtigt
und achtet.
Jerald Whitehouse, Leiter des "Global Center for Adventist-Muslim
Relations" bei der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten
in Loma Linda, Kalifornien, geht sowohl auf die Elemente ein,
die Adventismus und Islam trennen, als auch auf die, die beide
verbinden (könnten). Der Gründer des genannten Global
Centers und ehemaliger Lehrer am Newbold College, der Däne
Dr. Boerge Schantz, geht auf die Frage ein, woher der islamische
Fundamentalismus kommt. Fundamentalismus sei der Feind aller Religionen.
So wie viele Moslems den islamischen Fundamentalisten grundsätzlich
nicht zustimmen, sei der christliche Fundamentalismus - der weniger
zu tödlichen Waffen greife, dafür sich verfeinerter
sprachlicher oder schriftlicher Mittel bediene - ebenso für
die meisten Christen inakzeptabel.
Auf ganz praktische Prinzipien für den alltäglichen
Umgang mit den moslemischen Nachbarn geht der gebürtige Türke
und ehemalige Moslem Nevzat Alci ein, der nun als Pastor der Adventgemeinde
in der Schweiz tätig ist. (edp)
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| Das Advent-Wohlfahrtswerk
(AWW) betreut in Deutschland rund 40.000 bedürftige Menschen
pro Jahr. |
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Bundesregierung bescheinigt Advent-Wohlfahrtswerk
Seriosität
Der Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen,
Volker Beck (Köln), hat im Januar zusammen mit weiteren Abgeordneten
seiner Fraktion an die Bundesregierung eine Kleine Anfrage
wegen antihomosexueller Seminare und pseudowissenschaftlicher
Therapieangebote religiöser Fundamentalisten gerichtet.
In diesem Zusammenhang wollten die Parlamentarier auch wissen,
welche Erkenntnisse die Bundesregierung über die Durchführung
oder Empfehlung von antihomosexuellen Veränderungsmaßnahmen
durch bestimmte Organisationen, unter anderem das Advent-Wohlfahrtswerk
(AWW), habe und wie sie zu beurteilen seien. Außerdem wollten
die Abgeordneten in Erfahrung bringen, welche materiellen Unterstützungen
diese Einrichtungen von staatlicher Seite erhielten.
In der Antwort des Bundesministeriums für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend stellt der Parlamentarische Staatssekretär,
Dr. Hermann Kues, am 11. Februar klar, dass es sich beim AWW um
eine seriöse Organisation handele. Wörtlich heißt
es: Das Advent-Wohlfahrtswerk ist das Sozialwerk
der Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten, einer evangelischen
Freikirche, die in Deutschland ebenso wie weltweit tätig
ist. Sie hat in Deutschland den Status einer Körperschaft
des öffentlichen Rechts (Art. 140 GG in Verbindung mit Art.
137 Abs. 5 WRV) und ist Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher
Kirchen und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen. Außerdem
bestätigte der Staatssekretär, dass das Suchtberatungszentrum
Chemnitz des AWW seit Januar 2008 im Rahmen des Bundesmodellprojekts
Frühe Intervention bei pathologischem Glücksspiel
anteilig mit Bundesmitteln gefördert werde.
Der Bundesgeschäftsführer des Advent-Wohlfahrtswerkes,
Rainer Winkelhoch (Hannover), teilte dem Adventistischen Pressedienst
(APD) mit, dass das AWW in den letzten Jahren zum Thema Homosexualität
keine Veranstaltungen und Seminare durchgeführt oder Veröffentlichungen
herausgegeben habe. Er wies darauf hin, dass das Wohlfahrtswerk
laut Satzung (§ 2 Abs. 3) sich um hilfsbedürftige Menschen
ohne Unterschied von Konfession, Rasse und Weltanschauung
kümmere. Deshalb sei das AWW in seiner gesamten Arbeit auch
nicht als manipulativ und extremistisch einzustufen.
Antihomosexuelle Seminare und pseudowissenschaftliche Therapieangebote
gebe es nicht.
Im Gegensatz dazu habe laut Winkelhoch die Abteilung Behindertenhilfe
des AWW während einer Fachtagung im Jahr 2006 Ergebnisse
zum Thema Behinderung und Sexualität erarbeitet,
die einem religiösen Fundamentalismus entgegenstünden.
Das Advent-Wohlfahrtswerk könne aufgrund seiner Geschichte,
Satzung, Arbeitsauffassung und Einbindung in den Deutschen Paritätischen
Wohlfahrtsverband (DPWV) nicht als religiös fundamentalistisch
oder manipulativ extremistisch eingestuft werden.
Dr. Andreas Bochmann, Dozent für Ehe- und Lebensberatung
im Fachbereich Christliches Sozialwesen der Theologischen Hochschule
der Siebenten-Tags-Adventisten in Friedensau bei Magdeburg, bezeichnete
die Kleine Anfrage der Abgeordneten von Bündnis
90/Die Grünen als fragwürdig, diffamierend, unredlich
und einer etablierten, sich für Frieden, Toleranz und Pluralismus
einsetzenden Partei unwürdig. Ohne Quellen oder auch
nur Anhaltspunkte zu dokumentieren, würden Mutmaßungen
und Fragen formuliert, die geeignet seien, den Ruf und den rechtlichen
Status von christlichen Werken nachhaltig zu schädigen. Der
Schwerpunkt der Arbeit des Advent-Wohlfahrtswerkes liege nicht
bei der Beratung Homosexueller, sondern in Altenheimen, Kindergärten
und anderen Sozialeinrichtungen sowie in der Suchtkrankenhilfe.
Zum Thema Homosexualität gebe es keine Verlautbarung des
AWW, die zu den Mutmaßungen in der Kleinen Anfrage
hätten Anlass geben können.
Das 1897 entstandene Advent-Wohlfahrtswerk (AWW) betreut in Deutschland
rund 40.000 bedürftige Menschen pro Jahr. Zu ihm gehören
fünf Altenpflegeheime, zwei Einrichtungen Betreutes
Wohnen, ein Seniorenwohnhaus, ein Behindertenwohnheim, vier
Kindergärten, eine Fachklinik für Abhängigkeitskranke,
ein Wohnheim für Suchtkranke, vier Suchtberatungsstellen,
neun Suppenküchen, eine Kleiderkammer, zwei Lager für
Spendengüter, ein Übernachtungshaus für wohnungslose
Frauen, ein Integrationsnetz für Aussiedler, ein Helferkreis
für Flüchtlinge und elf psychosoziale Beratungsstellen.
(APD)
Wortlaut der Kleinen
Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen. Antwort
der Bundesregierung.
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| Kiew ist einer der wichtigsten
Verkehrsknotenpunkte Osteuropas als Schnittpunkt der Verkehrswege
Istanbul/Athen-Sofia-Kiew-Minsk/Moskau und Westeuropa-Kaukasus. |
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Adventisten bauen Gesundheitszentrum in Kiew
Die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in
der Ukraine hat vom Kiewer Stadtrat ein Grundstück erhalten,
um aus einem darauf nicht fertig gestellten Gebäude ein Gesundheits-
und Ausbildungszentrum errichten zu können. Es soll an der
Rudenka-Strasse im Kiewer Stadtteil Dranytsia entstehen. Die Stadtverwaltung
hat mit der Freikirche kürzlich einen entsprechenden Vertrag
mit 15-jähriger Laufzeit abgeschlossen.
Wie der Präsident der Freikirche in der Ukraine, Vladimir
A. Krupskyi, der Nachrichtenagentur APD mitteilte, soll das adventistische
Gesundheitszentrum der Kiewer Bevölkerung Lebenshilfe anbieten,
wobei die Dienstleistungen vor allem einkommensschwachen oder
auf Sozialhilfe angewiesenen Menschen zu Gute kommen sollten.
Das christliche Beratungs-, Ausbildungs- und Therapiezentrum werde
ein breites Sortiment an Dienstleistungen umfassen: Suchtberatung,
Familien- und Jugendhilfe, soziale Integration, Gesundheitsvorsorge
sowie ambulante ärztliche und zahnärztliche Betreuung.
Längerfristig werde eine Zusammenarbeit mit dem medizinischen
Zentrum der Loma Linda Universität (Kalifornien/USA) angestrebt.
Die renommierte adventistische US-Universität mit dazugehörigen
Klinikum hat seit den 1960er Jahren mit Hochschulen und Gesundheitszentren
in verschiedenen Ländern Kooperationsverträge abgeschlossen.
In der Ukraine leben heute 61.241 erwachsen getaufte Siebenten-Tags-Adventisten.
Sie sind in 908 Kirchengemeinden organisiert und werden von 188
Pastoren betreut. Zur Freikirche gehören außerdem das
Ukrainische Institut für Künste und Wissenschaften (eine
staatlich anerkannte Hochschule) bei Kiew, eine Grundschule, eine
englische Sprachschule, ein Medienzentrum und ein Verlagshaus.
Ferner ist die internationale Adventistische Entwicklungs- und
Katastrophenhilfe ADRA in Kiew mit einem nationalen Büro
vertreten. (APD)
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| Adventisten lesen mit
ihren Nachbarn auf Jamaika die Bibel. (Foto: Nigel Coke/ANN) |
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Hausbesuche statt Gottesdienstbesuch
An zwei Sabbaten blieben die Adventgemeinden auf zwei karibischen
Inseln geschlossen, weil die Gemeindeglieder sich auf den Weg
zu ihren Mitmenschen machten, um ihnen Trost und Hoffnung zu vermitteln.
Am 2. Februar 2008 beteiligten sich über 27.000 Adventisten
in Puerto Rico an einer Besuchsaktion: Sie überbrachten ihren
Nachbarn ein 20-seitiges Heft mit Beiträgen zur Stärkung
des Familienlebens, zur Befreiung von Süchten und zur Vorbeugung
von Gewalt gegen Frauen und Kinder. Mit dieser Aktion, die Kosten
in Höhe von 70.000 US-Dollar verursachte, konnten etwa 250.000
Familien erreicht werden.
An einer ähnlichen Aktion beteiligten sich am 9. Februar
Hunderte von Adventisten aus 75 Adventgemeinden auf Jamaika. Sie
verteilten an diesem Sabbat über 2.000 Bibeln und beteten
vielfach mit den von ihnen besuchten Familien. Auch die Insassen
des St. Catherine Gefängnisses in Spanish Town bekamen Bibeln
geschenkt.
In Puerto Rico gibt es knapp 36.000 Siebenten-Tags-Adventisten,
die sich in 325 Gemeinden versammeln. In Jamaika kommt auf jeden
zwölften Bewohner (von 2,8 Millionen) ein Adventist. (ANN/edp)
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| Senator Barack Obama.
In einer Kolumne der "Washington Post" von März
2007 wurde Obama charakterisiert als jemand, der die Entweder-oder-Position
ablehnt und dafür die Sowohl-als-auch-Position personifiziert,
jemand also, der die USA jenseits der kulturellen Kriege der
1960er Jahre bringen könnte. (Foto: wikipedia) |
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Barack Obama und die nordamerikanischen Adventisten
In der führenden adventistischen Gemeindezeitschrift "Review
and Herald" (erscheint wöchentlich in Silver Spring,
Maryland, USA) geht Fredrick A. Russell, senior pastor der Miracle
Temple Seventh-day Adventist Church in Baltimore (Maryland, USA),
auf den bisherigen rassenübergreifenden Erfolg von Senator
Barack Obama während der US-Vorwahlen ein. Obamas Wunsch
und Worte, das amerikanische Volk unabhängig von der Hautfarbe
vereinen zu wollen, erinnern ihn an den langen Weg der nordamerikanischen
Adventisten bei der Überwindung der Rassentrennung. Trotz
erheblicher Fortschritte sei das Ziel noch nicht erreicht.
Russel erinnert daran, dass es im nordamerikanischen Verband
immer noch mehr als neun Verwaltungsgebiete (Vereinigungen) gäbe,
die sich nach Rassen zusammensetzen. Zwar werde keines dieser
Gebiete von rassistischen Überlegungen geleitet, doch erleichtere
allein die Zusammensetzung das Entstehen von Rassenkonflikten.
Auch die Vereinte Methodistische Kirche sei vor einigen Jahrzehnten
mit der Herausforderung konfrontiert gewesen, dass es Vereinigungen
mit weißen und solche mit farbigen Gemeindegliedern gegeben
hatte. Die Problematik wurde angepackt, dabei seien nicht alle
Probleme gelöst worden, doch hätten strukturelle Veränderungen
das Spaltungspotenzial beseitigt.
Russel beendet seine Überlegungen mit den Worten: "Eine
neue Generation bildet inzwischen die Gemeinde, die sich nicht
mit den bisherigen Erklärungen dafür zufrieden geben
wird, warum wir das tun, was wir tun. Das Land, das wir für
Christus erreichen wollen, ist riesig. Wir werden diese Menschen
weder als farbige Adventisten, noch als weiße, asiatische
oder lateinamerikanische Adventisten erreichen, sondern schlicht
und ergreifend als Siebenten-Tags-Adventisten, und zwar alle miteinander
Wenn wir als Kirche unsere Kultur erreichen wollen, dann
müssen wir uns sehr genau überlegen, wie wir uns als
Kirche der Welt und der eigenen, jungen Generation, darstellen."
(edp)
Zum Artikel "The
Obama Message" in "Adventist Review".
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| Auch in der auflagenstärksten
Frauenzeitschrift Europas kommt der christliche Glaube ab
und an zur Sprache. |
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Der Glaube in den Medien
Nach der Einschätzung des Christlichen Medienmagazins "pro"
(Wetzlar) komme das Thema (christlicher) Glaube in den Medien
immer wieder vor, vielfach auch positiv. Darüber wolle das
vom Christlichen Medienverbund KEP herausgegebene Magazin regelmäßig
berichten. In der Ausgabe 1-2008 werden Beispiele aus der WELT,
"Bild der Frau" und der ZEIT ausgeführt:
- Wie gefährlich es für Muslime sei, zum Christentum
überzutreten, darüber berichtete die WELT im Januar.
Weil das Christentum aus ihrer Sicht die stabile Ordnung aus
Glaube, Familie, Volk und Tradition zerstöre, setzten viele
Muslime Konvertiten so stark unter Druck, dass sie um ihr Leben
fürchteten.
- Das Magazin "Bild der Frau" porträtierte mehrere
Christen, die ihren Glauben als "Kraftquelle im Alltag"
und Jesus Christus als "Retter aus jeder Not" erfahren
haben. Sie berichteten ganz konkret u. a., wie sie durch den
Glauben frei von der Alkohol- und Tablettensucht geworden seien.
Oder darüber, wie ihnen die Liebe Gottes geholfen habe,
Schicksalsschläge zu bewältigen.
- Aus der Wochenzeitung DIE ZEIT wurde die Forderung einer Journalistin
nach mehr Tiefgang und weniger Show bei der jährlichen
Weihnachtspredigt positiv hervorgehoben. Statt "Sozialtherapie"
von der Kanzel herab wünsche sie sich eine Übersetzung
des Evangeliums in die Sprache unserer Zeit.
Weitere Meldungen über Glaube in den Medien sind online
zu finden, sowohl auf www.pro-medienmagazin.de
als auch im wöchentlichen PDF-Magazin proKOMPAKT.
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Kurznachrichten aus der adventistischen Welt
Milliardär spendet für adventistische Universität
Michael Lee-Chin, nach dem Forbes-Magazin einer der 500 reichsten
Menschen der Welt, spendete im Januar 2008 knapp 1,5 Millionen
US-Dollar für den Ausbau der adventistischen Northern Caribbean
University (NCU) auf Jamaika. Schon vor zwei Jahren spendete Lee-Chin,
der u. a. Vorsitzender der National Commercial Bank von Jamaika
ist, zwei Millionen US-Dollar für den Bau einer Krankenpflegeschule
auf dem Campus der NCU, in der 800 Schwestern und Pfleger ausgebildet
werden können. (ANN/edp)
Unionskonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten in Wien
Vom 24. bis 27. April 2008 findet nach fünf Jahren die
"Unionskonferenz" der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten
in Österreich wieder statt. Neben der Auswertung der Arbeit
während der vergangenen fünf Jahre stehen die Wahl der
Verantwortungsträger für die nächsten fünf
Jahre, die Planung der Schwerpunkte für die kommende Konferenzperiode
und eine Einsegungsfeier auf dem Programm. Für die geistliche
Zurüstung unter dem Motto "Zeichen der Hoffnung"
sorgen u. a. Ted Wilson, einer der Vizepräsidenten der Generalkonferenz,
Gabriel Maurer und Bruno Vertallier, jeweils Generalsekretär
bzw. Predigtamtssekretär der Euro-Afrika Division in Bern.
(APD)
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Verantwortlich i. S. d. P.:
Elí Diez-Prida
(Chefredakteur des "AdventEcho") |
Stand: 24.2.2008
Aktualisierung i. d. R. wöchentlich,
und zwar freitags gegen 18 h
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