9. Bläser-Bundestreffen über Ostern in Geseke
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("Adventisten heute"-Aktuell, 13.4.2012) Jedes Bläser-Bundestreffen hat neben einem eigenen Notenbuch seine eigene Note: Das neunte vom 5. bis 9. April 2012 in Geseke-Eringerfeld (NRW, zwischen Paderborn und Lippstadt gelegen) war ein kleines, aber feines Bundestreffen. Die 180 Bläserinnen und Bläser (knapp 100 weniger als 2006 in Chemnitz) hatten sich gut vorbereitet, waren hochmotiviert und genossen es, während der Ostertage in einer besinnlichen Atmosphäre zur Ehre Gottes und zur Freude der (wenigen) Tagesgäste zu musizieren. Es hat alles Vor- und Nachteile Karfreitag-Besinnung "Jesus ist dir näher, als du denkst!" Jesus sei uns näher, als wir denken. Er ist uns als Gemeinde näher - so unvollkommen wir uns selbst auch empfinden und es auch sind. Es sei nicht unser Versagen, wenn wir ihn nicht sehen, weil der Herr den Augenblick bestimme, in dem er sich zu erkennen gebe. Häufig sei es so wie auch bei Jakob, der nachträglich merkte: "Der Herr ist hier gewesen, und ich wusste es nicht!" "Bläserarbeit: ein bewährtes Integrationsmodell!" Dies betonte Bundesobmann Hans-Joachim Scheithauer in seiner Festansprache, der nach 31 Jahren in dieser (nicht ausschließlichen) Aufgabe auf seinen Rentenbeginn im Jahr 2013 blickt. Seine Ansprache war eine Art Vermächtnis: Bläser dürfen nicht vergessen, dass sie Rufer im Auftrag Gottes seien. Außerdem erinnerte er auch daran, dass es viele Bläser gebe, für die das gemeinsame Musizieren in der Bläserfamilie der entscheidende Impuls gewesen sei, in der Gemeinde zu bleiben. Teil einer noch größeren Bläserfamilie Pfarrer Silaschi lud die anwesenden (und die verhinderten) Bläserinnen und Bläser ein, sich am nächsten Deutschen Evangelischen Posaunentag vom 3.-5. Juni 2016 in Dresden zu beteiligen. Nach dem besonderen Erlebnis 2008 in Leipzig, der mit mehr als 16.000 Bläserinnen und Bläser zu einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde führte, hofft der EPiD, 2016 mit 20.000 Bläserinnen und Bläsern den größten Posaunenchor der Welt als Auftakt zum Reformationsjubiläum 2017 bilden zu können. Die Bläserarbeit bleibt nicht stehen! Diese Vielfalt kam auch bei einem Novum zum Tragen: Erstmalig wurden bei einem Bundestreffen auch Workshops angeboten, jeweils von den Musikbeauftragten geleitet: Blas- und Ansatztechnik, Blasen aus alten Bläserheften, Bläsermusik in der Romantik, Förderung der Jungbläser, Swing und Jazz mit dem Posaunenchor. Wenn das kein Anreiz für alle ist, die diesmal nicht dabei sein konnten (oder wollten)! Blasen hält jung! Blasen scheint sich nicht nur sehr positiv auf die innere Stimmung der Musizierenden auszuwirken, sondern überhaupt auf deren gesamten Gesundheitszustand. Die zwei ältesten Bläser sind ein Beweis dafür: Horst Limpert ist bereits 82 und nicht nur begeistert dabei, sondern macht auch beim Posaunenchor des CVJM an seinem Wohnort Detmold mit. Und beim Musizieren im Schlosshof war die Begeisterung von Arno Patzke mit seinen 80 Jahren beim Schmettern mit dem Waldhorn nicht zu überhören, wie die Filmaufnahmen beweisen. Geistliche Ansprache, frohe Gemeinschaft, musikalischer Genuss, professionell geleitete Fortbildung, missionarischer Einsatz der von Gott geschenkten Gaben - und dazu noch länger jung bleiben: Bläserinnen und Bläser haben es wirklich gut! (Elí Diez-Prida)
Eine Reportage dieser Veranstaltung wird im HopeChannel erstmalig am 7. Juni 2012 um 18.45 Uhr ausgestrahlt. (Danach ist der Beitrag in der Mediathek abrufbar und wird auch ein paar Mal zu unterschiedlichen Zeiten wiederholt.)
zzz Bildergalerie (Fotos: edp) |
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