Adventisten begegnen Flüchtlingen auf Lampedusa

ADRA

Was wirklich zähle sei die Aufnahme, die diese Flüchtlinge in den Zielländern ihres Aufbruchs erhalten, sagt Alberto Mollardo. (Foto:EUDNews)

(Adventisten heute-Aktuell, 14.02.2017) Eine kleine Delegation von Verantwortlichen der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Italien hat die Mittelmeer-Insel Lampedusa und ein Flüchtlingsprojekt in Castel Volturno/Italien besucht, um sich über Möglichkeiten zur Mitarbeit und Hilfe bei der Flüchtlingsarbeit zu informieren. Dag Pontvik, Geschäftsführer der Adventistischen Entwicklungs- und Katastrophenhilfe (ADRA) Italien, Paolo Mariotti, Kameramann beim adventistischen Fernsehsender Hope Channel Italien, Daryl Gungadoo, Techniker für Adventist World Radio (AWR) Europa und Corrado Cozzi, Abteilungsleiter für Kommunikation der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten in West- und Südeuropa (EUD), evaluierten vom 30. Januar bis zum 1. Februar 2017 die Flüchtlingssituation auf der Insel Lampedusa. Vor Ort engagierten sich bereits viele Regierungs- und Nicht-Regierungs-Organisationen, wie beispielsweise die Freiwilligen-Organisation Mediterranean Hope.

Spiritueller und materieller Beistand
„Es ist nicht nötig hierher zu kommen", so Alberto Mollardo, Mit-Geschäftsführer von Mediterranean Hope. Was wirklich zähle sei die Aufnahme, die diese Flüchtlinge in den Zielländern ihres Aufbruchs erhalten. Auch Don Carmelo La Magra, Priester der römisch-katholischen Kirche auf Lampedusa, bestätigt diese Einschätzung. „Hier auf Lampedusa bekommen die Jugendlichen (wie wir die Flüchtlinge bezeichnen) spirituellen und materiellen Beistand." Viele seien von der Flucht traumatisiert. Die jungen Leute bekämen auch die Möglichkeit, mit ihren Familien und Freunden Kontakt per Computer aufzunehmen.
Am 3. und 4. Februar reiste die Delegation weiter auf das Festland, um dort ein ADRA-Projekt zu besuchen, das sich in Zusammenarbeit mit der Organisation Al di là dei Sogni zur Aufgabe gemacht hat, Flüchtlingen die Möglichkeit zu bieten, einen Beruf zu erlernen, den sie nach ihrer Rückkehr in ihrer Heimat ausführen können. „Wir würden gerne noch so viel mehr machen", fasste Corrado Cozzi seine Eindrücke zusammen. (APD)




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