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Mediziner sollten unheilbar kranken Patienten niemals sagen: "Wir können nichts mehr für Sie tun." Als "ebenso falsch wie erbarmungslos" bezeichnet der Leiter der Akutgeriatrie am freikirchlichen Albertinen-Krankenhaus in Hamburg, Johannes Vogel, solche Äußerungen. Pflicht der Mediziner sei es, Patienten in ihrer letzten Lebensphase Begleitung und Linderung von Schmerz, Luftnot, Angst und anderen Symptomen zuzusichern, schreibt er im Informationsblatt des Albertinen-Diakoniewerks. Dort strebe man eine palliativmedizinische Versorgung unter dem Motto "In besten Händen" an. Bisher habe sich die Palliativmedizin stark auf krebskranke Menschen konzentriert. Eine besondere Herausforderung stellten aber auch ältere Patienten mit Demenz und/oder akuter Verwirrtheit dar. Vogel formuliert vier der wichtigsten Ziele von Palliativmedizin: 1. Im Sterben nicht alleine gelassen zu werden, sondern an einem vertrauten Ort, möglichst inmitten nahe stehender Menschen zu sterben. 2. In der letzten Lebensphase und im Sterben nicht unter starken körperlichen Beschwerden leiden zu müssen. 3. Letzte Dinge, zum Beispiel unerledigte Geschäfte, regeln zu können. 4. Fragen stellen zu dürfen, zum Beispiel nach dem Sinn von leben und Sterben und nach dem Danach. (idea) |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
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Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
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