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Christen haben Parksünder in Hannover vor Strafe bewahrt. Zehn Mitglieder aus zwei Gemeinden der Selbständigen Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK) begaben sich am 11. Dezember in die Innenstadt und statteten Autos, deren Parkzeit abgelaufen war, mit einem gültigen Parkschein aus. Außerdem klemmten sie eine Einladung unter die Scheibenwischer. "Wir würden uns freuen, dein Auto bei uns wiederzusehen und dich kennenzulernen", hieß es. "Mach doch einfach mit und genieß diese Zeit im Kontrast zum Alltag und lass dich von der Weihnachtsbotschaft beschenken", so die Aufforderung - verbunden mit der Aussicht: "Dort triffst du bestimmt auch andere (Park)Sünder!" Wie der Informationsdienst selk-news weiter berichtet, machten die Helfer aus der St. Petri- und der Bethlehem-Gemeinde in Hannover dabei interessante Erfahrungen. Manche Parksünder hielten sie zunächst für Politessen, waren dann aber umso erleichterter und dankbarer, dass sie vor einem "Knöllchen" bewahrt wurden. Gespannt warten die Christen jetzt darauf, ob sie einige der Beschenkten tatsächlich im Weihnachtsgottesdienst wiedersehen. Die SELK mit knapp 36.000 Mitgliedern entstand 1972 aus dem Zusammenschluss der Evangelisch-Lutherischen Freikirche, der Evangelisch-lutherischen (altlutherischen) Kirche und der Selbständigen evangelisch-lutherischen Kirche. (idea) |
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