Mehrheit der Deutschen für aktive Sterbehilfe, Bischof dagegen
|
Die Mehrheit der Deutschen befürwortet aktive Sterbehilfe: 55 Prozent wünschen sich, dass jeder Einzelne entscheiden kann, ob und mit wessen Hilfe er sein Leben beenden möchte. 30 Prozent meinen, dass Sterbehilfe einem Arzt vorbehalten sein sollte. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag des Fernsehsenders N24 (Berlin). Danach finden nur 13 Prozent ein gesetzliches Verbot der aktiven Sterbehilfe gut, wie es derzeit besteht. Eine deutliche Mehrheit ist auch für eine verbindliche Patientenverfügung. 68 Prozent plädieren dafür, dass der Einzelne für Ärzte und Verwandte festlegen kann, wie er ärztlich versorgt werden möchte, wenn er im Krankheitsfall nicht mehr selbst entscheiden kann. 26 Prozent sind der Meinung, dass Arzt und Verwandte die letzte Entscheidung über lebensverlängernde Maßnahmen treffen sollen. Württemberg: Bischof verurteilt Sterbehilfe durch Kusch Aus christlicher Sicht seien auch andere Formen einer aktiven Sterbehilfe abzulehnen: "Weil wir glauben, dass unser Leben am Anfang, in der Mitte und am Ende nicht uns, sondern Gott gehört, legen wir es allein in Gottes Hand." Der Bischof rief zur Verbesserung der palliativmedizinischen (schmerzlindernden) Versorgung Schwerkranker und zum Ausbau des Hospizwesens auf. Die Formel "das Sterben nicht verlängern, das Leben nicht verkürzen" sei zwar richtig, aber häufig nicht eindeutig zu lösen. Seelsorger hätten hier die anspruchsvolle Aufgabe, den Sterbenden schützend zur Seite zu stehen. Auch Adventisten lehnen aktive Sterbehilfe ab
|
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
von Christian Noack

96 Seiten
Paperback
11 x 18 cm
ersch. 2013
€ 4,50
Leserkreis-
Mitglieder:
€ 3,00
Best.-Nr. 1933
Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
von Gavin Anthony

208 Seiten
Paperback
14 x 21 cm
ersch. 2013
€ 14,80
Leserkreis-
Mitglieder
€ 11,80
Best.-Nr. 1932