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Nach 28 Jahren als Geschäftsführer und Leiter des Krankenhauses Waldfriede wurde Edwin Scharfschwerdt am 1. Juli 2008 feierlich verabschiedet. Im Bürgersaal des Rathauses Berlin-Zehlendorf kamen etwa 200 Personen, um ihre Wertschätzung Herrn Scharfschwerdt gegenüber zu bekunden und ihm für seine innovativen Leistungen zu danken. Mit seinem Team habe Scharfschwerdt das Krankenhaus Waldfriede zu einem Vorreiter auf den Gebieten Prävention und Rehabilitation gemacht, sagte Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit Dr. Klaus Theo Schröder: "Hätte bloß die Gesundheitspolitik vor 15 Jahren auf Sie gehört …!" Die ganze Stadt dürfe stolz sein auf dieses Krankenhaus, meinte Dr. Friedbert Pflüger, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin, und fügte hinzu: "Es ist gut, dass es in einer so pluralistischen und säkularisierten Stadt Orte gibt, wo der liebe Gott zu Hause ist – wie im Krankenhaus Waldfriede." Herrn Bernd Quoß, dem neuen Geschäftsführer, bescheinigte Dr. Pflüger einen "fabelhaften Lebenslauf", um in die großen Fußtapfen seines Vorgängers zu treten. Weitere Persönlichkeiten aus Politik, Kirche, Krankenkassenwesen und Diakonie waren ebenfalls des Lobes voll für das Krankenhaus und dessen Leitung. Herrn Scharfschwerdt bescheinigten sie mehrmals nicht nur Fach- und Sachkompetenz, sondern auch einen kooperativen Führungsstil, Verbindlichkeit, einen behutsamen Innovationsgeist und Bescheidenheit: "Sie sind kein Karrierist, sondern ein Teamplayer", sagte Pastor Elimar Brandt, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Netzes gesundheitsfördernder Krankenhäuser, "der seine Kraft aus der Quelle des Evangeliums schöpft." Edwin Scharfschwerdt selbst, der auch kirchlich und sozial stark engagiert ist (unter anderem als ehrenamtlicher Richter), bezeichnete als größten Erfolg seiner Arbeit die Reaktion vieler Patienten, für die er stellvertretend aus einer E-Mail zitierte: "Ich habe im Krankenhaus Waldfriede Menschlichkeit erfahren, bin zum Nachdenken über den Sinn des Lebens gekommen und habe den Weg zurück in meine Kirche gefunden." Das zweistündige Programm wurde vom Corelli-Kammerorchester unter der Leitung von Herrn Béla Papp mit Werken von Händel, Corelli, Telemann und Vivaldi musikalisch bereichert. (edp)
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