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Jugendliche und junge Erwachsene sind laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung (Gütersloh) viel religiöser als allgemein angenommen. Wie die Stiftung aus Anlass des katholischen Weltjugendtages in Sydney (15. bis 20. Juli) mitteilte, sind 85 Prozent der mehr als 21.000 Befragten in aller Welt als religiös und 44 Prozent sogar als hochreligiös einzuschätzen. Nur 13 Prozent haben laut der Umfrage mit Gott und Glauben nichts am Hut. Allerdings unterscheiden sich die Ergebnisse je nach Kontinent und Konfession: So gelten in Europa nur sieben Prozent der jungen Protestanten als hochreligiös, während es auf anderen Kontinenten 80 Prozent sind. Von den jungen Katholiken in Europa gilt immerhin ein Viertel als hochreligiös, außerhalb sind es 68 Prozent. Das Gebet spielt vor allem in Ländern wie Nigeria oder Guatemala eine wichtige Rolle, wo neun von zehn Befragten angaben, mindestens einmal täglich zu beten. In Europa ist das Gespräch mit Gott weit weniger gefragt: Von den jungen Leuten in Frankreich beten nur neun Prozent jeden Tag, in Russland sind es acht, in Österreich sieben Prozent. Eine große Ausnahme beim Frömmigkeitsstil unter den westlichen Industrienationen stellen die USA dar: Von den jungen Amerikanern geben 57 Prozent an, jeden Tag mit Gott zu reden. In den evangelikalen Bewegungen der Vereinigten Staaten gelten 90 Prozent der jungen Anhänger als hochreligiös. (idea) |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
von Christian Noack

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Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
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