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Der karibische Inselstaat Antigua und Barbuda begeht in diesem Jahr den 1. September erstmals als nationalen Gebetstag und staatlichen Feiertag. Das beschloss das Kabinett und nahm damit eine entsprechende Empfehlung der Kirchen des Landes auf. Sie hatten einen solchen Gebetstag angeregt, damit die Menschen Gelegenheit haben, ihre eigenen Sünden und die Verfehlungen des Landes zu bekennen und um Gottes Segen zu bitten. Wie Premierminister Winston Baldwin Spencer (St. John's) erklärte, habe das Land durch "Gottes reiche Gnade" seit 2004 einen großen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Gleichzeitig sei aber die Kriminalität allgegenwärtig. Die Schere zwischen Arm und Reich gehe immer weiter auseinander. Baldwin würdigte die Kirchen als "ethischen und geistlichen Kompass". Der Gebetsaufruf war von den Vertretern verschiedener Kirchen verfasst worden, berichtet der Adventistische Nachrichtendienst (APD). 93 Prozent der 83.000 Insulaner gehören einer Kirche an; etwa 10.000 sind Adventisten. Inzwischen steht auch das Programm des Gebetstages fest: Von 6 bis 8 Uhr ist Gelegenheit zum persönlichen Beten und Fasten, von 9 bis 12 Uhr finden Gottesdienste in den Kirchen statt, und ab 15 Uhr beten die Christen gemeinsam auf einem Sport- und Freizeitgelände in der Hauptstadt St. John‘s. (idea) |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
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Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
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