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Je frömmer ein Christ ist, desto zufriedener ist er mit der eigenen Sexualität. Diese Ansicht vertritt der Sozialwissenschaftler, Theologe und Dozent für Ehe- und Lebensberatung an der Theologischen Hochschule Friedensau bei Magdeburg, Andreas Bochmann. Zur Begründung verweist er in der Zeitschrift "Psychotherapie und Seelsorge" (Kassel) auf wissenschaftliche Studien. Ein aktives Glaubensleben fördere Intimität und Bindungsfähigkeit. Für Christen sei zudem Sexualität nicht der einzige und ausschließlich tragende Lebensinhalt, schreibt Bochmann in dem Magazin der Akademie für Psychotherapie und Seelsorge. Dem Theologen zufolge gehört Sexualität zur Gottesebenbildlichkeit. Der Schöpfungsbericht mache zudem deutlich, dass Gott Sexualität als erstes Gesprächsthema mit den Menschen gewählt habe, als er sie aufgefordert habe, "fruchtbar" zu sein. Zugleich wendet sich Bochmann gegen eine Spiritualisierung der Sexualität: "Wir kommen Gott durch sexuelle Handlungen nicht näher, aber auch sexuelle Enthaltsamkeit ist für sich selbst genommen kein göttlicher Wert." Der Theologe fragt sich allerdings, "ob die starke moralische Gewichtung, die manche christliche Kreise sexuellen Dingen verleihen, nicht der Spiritualisierung von Sexualität durch die Hintertür Vorschub leistet". Das Hohelied Salomos - eine Schilderung sexueller Lust |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
von Christian Noack

96 Seiten
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ersch. 2013
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€ 3,00
Best.-Nr. 1933
Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
von Gavin Anthony

208 Seiten
Paperback
14 x 21 cm
ersch. 2013
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Leserkreis-
Mitglieder
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Best.-Nr. 1932