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Wie sind die so genannten Zeichen der Zeit zu verstehen? Und wie gehen sie in Erfüllung? Darum geht es im ersten Teil des Begleitheftes zur jährlichen Gebetswoche der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, die weltweit im Herbst stattfindet (in Deutschland vom 22. bis 29. November 2008). Neben dem Präsidenten der weltweiten Freikirche, Dr. Jan Paulsen, befassen sich u. a. die US-Theologen Dr. Jon Paulien, Dr. Rudi Maier und Dr. Clinton Wahlen mit der aktuellen Thematik. Im zweiten Teil des Heftes (ergänzende Lesungen für Deutschland und die Schweiz) entfalten deutschsprachige Autoren verschiedene Aspekte der diesjährigen Jahreslosung aus Hebräer 10,23: Haltet fest ... an Jesus Christus / an unserer Geschichte / an der Gemeinsamkeit / an unserem Auftrag / an der Liebe untereinander / an der Liebe zum Nächsten / an unseren Zielen / an unserer Erwartung der Rückkehr von Jesus. Verfasst wurden die Themen von Günther Machel, Johannes Hartlapp, Johann Gerhardt, Elí Diez-Prida, Christian Alt, Sylvia Renz, Herbert Bodenmann, Klaus van Treeck. Hier ein Auszug aus der 3. Lesung "Auf einen Grund bauen": "Das Evangelium wird nebensächlich, auch wenn scheinbar darum gestritten wird. Die Gemeinde verkommt zu Interessengruppen ohne missionarische Kraft. Die eigenen Kinder gehen und niemand anders kommt. Paulus aber weiß Rat. Eine Gemeinde bekommt Kraft nach innen und außen, wenn sie sich auf das Gemeinsame besinnt, auf den Christus, ihn immer neu bekennt. Dann kann sie alte Lieder singen und auch neue. Kinder oder Jugendliche können ihre Gottesdienste feiern. Und der gemeinsame Gottesdienst ist doch der Höhepunkt, wo Alt und Jung ihre Grenze überwinden. In dieser Gemeinde kann der einzelne überzeugt vegetarisch leben und der andere einen Braten genießen. Man kann traditionelle Werte betonen und tolerant sein für den anderen." Und hier ein Auszug aus der 4. Lesung "Eine Kirche unter vielen?": Es gilt, den wiederkommenden Herrn deutlich in den Mittelpunkt unserer Verkündigung zu stellen. Wir sollen ihm - wie Johannes der Täufer - den Weg bereiten. Alles, was wir glauben und verkündigen, ist im Lichte des bevorstehenden Kommens Jesu zu sehen. Haben wir - um nur ein paar Beispiele zu nennen - schon darüber nachgedacht, welche Bedeutung dem Sabbat in der Vorbereitung auf das Kommen Jesu zukommt? Warum ist die Frage des Zustands der Toten so wichtig? Weil die Lehre der unsterblichen Seele die Notwendigkeit und die Sehnsucht nach der Wiederkunft Jesu neutralisiert! Das müssen wir klar herausstellen. Die Wahrheit vom Heiligtum im Himmel und vom Gericht in drei Phasen veranschaulicht, wie Jesus den Einzelnen, die Gemeinde und das Universum von der Sünde befreit und das restlose Vertrauen aller Menschen und der Engelwelt in Gottes Liebe und Gerechtigkeit wiederherstellt. Gerade diesbezüglich richtet sich unser Auftrag an die Mitchristen anderer Konfessionen; denn viele von ihnen glauben nur "theoretisch" an die Wiederkunft Jesu, rechnen aber nicht mehr wirklich damit, haben vielleicht das Warten und die Vorbereitung darauf ganz aufgegeben. Wir sollten sie zum Aufhorchen bringen, u. a. durch die Verkündigung prophetischer Themen - vorausgesetzt, wir selbst warten noch wirklich auf den Herrn!" (edp) Das Begleitheft zum Herunterladen als PDF |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
von Christian Noack

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ersch. 2013
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Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
von Gavin Anthony

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