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Die "Association of Adventist Women" in den USA hat Gabriele Stangl, seit 1996 Seelsorgerin des adventistischen Krankenhauses Waldfriede in Berlin-Zehlendorf, zur "Frau des Jahres 2008" gekürt. 1961 in Braunau am Inn (Österreich) geboren, hat die studierte Theologin und Pädagogin am Seminar Bogenhofen Hebräisch, Deutsch für Ausländer und alttestamentliche Fächer unterrichtet, bevor sie Seelsorgerin im Seniorenheim Haus Wittelsbach in Bad Aibling und später Seelsorgerin im Krankenhaus Waldfriede in Berlin wurde. "Durch die tägliche Konfrontation mit Leid, Krankheit und Tod ist mein Leben noch tiefer, reicher, glücklicher und vor allem dankbarer geworden. Der Tod, den wir in guten Zeiten so perfekt verdrängen, ist mein ständiger Begleiter geworden. Krankheit ist keine Strafe Gottes, sondern wertvolle Zeit, in der ich mein Leben überdenken und korrigieren kann", sagte sie in einem Interview der adventistischen Gemeindezeitschrift "AdventEcho". "Es kommt immer darauf an, was man daraus macht. Ich sehe das Leben heute aus einer ganz anderen Perspektive: Gott liebt uns, auch und ganz besonders in den dunklen Stunden unseres Lebens." Schlagzeilen machte die von Gabriele Stangl im September 2000 initiierte "Babywiege" im Krankenhaus Waldfriede in Berlin-Zehlendorf, in der (wie bei der "Babyklappe" in Hamburg) verzweifelte Mütter ihr Baby "aussetzen" können. Sobald ein Neugeborenes in dieses "Nest" gelegt wird, schlagen Bewegungsmelder und Wärmesensoren Alarm. Dann kann das Baby versorgt und untersucht werden. Später wird das Jugendamt informiert, damit das Baby an Pflegeeltern vermittelt werden kann. (Mehr zu Gabriele Stangl im "AdventEcho" Mai 2006.) (edp) |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
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Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
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