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Der Bund Freier evangelischer Gemeinden (FeG) wird weiterhin keine Frauen zum Pastorendienst zulassen. Das hat der Bundestag, das höchste Entscheidungsgremium der 37.000 Mitglieder zählenden Freikirche, am 20. September im Kronberg-Forum (Dietzhölztal-Ewersbach/Mittelhessen), entschieden. Ein Antrag, Frauen den Zugang zum Pastorenamt zu öffnen, verfehlte allerdings nur knapp die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit. Der Rheinische Kreis im Bund hatte beantragt, dass jede Gemeinde selbst entscheiden soll, ob sie eine Absolventin des Theologischen Seminars der Freikirche in Ewersbach in den pastoralen Dienst beruft. Für den Antrag stimmten 354 Delegierte, 178 dagegen und 21 enthielten sich. Die Zustimmung lag damit bei 64 Prozent. Einen Kompromissvorschlag brachte die Bundesleitung ein. Ihr Antrag sah vor, den Status einer „Pastoralreferentin" einzuführen. Danach sollten Absolventinnen des Theologischen Seminars Ewersbach mit dieser Bezeichnung in Gemeinden vermittelt und als Dienstanfängerinnen für zwei Jahre begleitet werden. Nach Abschluss dieser Zeit sollten Gemeinden die Möglichkeit erhalten, ihre Pastoralreferentin als Pastorin zu bezeichnen. Der Antrag erhielt mit knapp über 64 Prozent Zustimmung nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit. Präses Ansgar Hörsting (Witten) sagte zu den Ergebnissen der Abstimmungen, es werde zwar eine Tendenz deutlich. Die Zeit für eine Entscheidung sei aber offenbar noch nicht reif gewesen. Nun brauche man Zeit, Abstand und Gebet, um in Ruhe über das weitere Vorgehen nachzudenken. (idea) |
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