|
Christen müssen sich für den Schutz der Schöpfung einsetzen. Diese Forderung wurde bei der Eröffnung der Ratstagung der Europäischen Baptistischen Föderation (EBF) am 25. September in Lissabon (Portugal) erhoben. Der britische Buchautor, Theologe und Wissenschaftler Ernest C. Lucas (Bristol) sagte, die Sorge um die Schöpfung Gottes sei eine "priesterliche Pflicht" und Teil des Gottesdienstes. Er wandte sich gegen die Auffassung, dass es für Christen wichtigere Themen gebe und sie sich vor allem für die Ausbreitung des Evangeliums engagieren müssten. Zwar würden Umweltfragen im Neuen Testament kaum behandelt, aber im Alten Testament finde sich eine biblische Basis, die Auswirkungen ins Neue Testament habe. Lucas: "Wir können nicht behaupten, dass wir Gott lieben, wenn wir uns nicht aktiv um diese Erde und alle Lebewesen kümmern." Gott habe dem Schöpfungsbericht zufolge alles "sehr gut" erschaffen. Doch leide seit dem Sündenfall auch die Schöpfung. Jesus Christus sei auf die Erde gekommen, um einerseits die gestörte Beziehung zwischen Menschen und Gott wiederherzustellen, und um andererseits Gottes ursprüngliches Ziel mit seiner Schöpfung zu erfüllen. Lucas: "Nachdem nun für uns Christen unsere Beziehung zu Gott wiederhergestellt ist, haben wir die Verantwortung, in der Kraft des Heiligen Geistes die weitere Zerstörung der Schöpfung zu verhindern." Wer das nicht tue, versündige sich. Zur Gottes- und Nächstenliebe gehöre, die Luftverschmutzung zu verringen und die Umwelt zu schonen. (idea) |
Freu(n)de, Hoffnung, Malzkaffee. Tischgespräche über Gott und die Welt
von Christian Noack

96 Seiten
Paperback
11 x 18 cm
ersch. 2013
€ 4,50
Leserkreis-
Mitglieder:
€ 3,00
Best.-Nr. 1933
Ich verstehe Gott nicht! Ich glaube - warum muss ich leiden?
von Gavin Anthony

208 Seiten
Paperback
14 x 21 cm
ersch. 2013
€ 14,80
Leserkreis-
Mitglieder
€ 11,80
Best.-Nr. 1932