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Nach Berichten adventistischer Verantwortungsträger in Indien kamen mindestens 27 Adventisten in Verbindung mit der in der östlichen Region Indiens Orissa Ende August aufgetretenen Brutalität ums Leben. Sie wiesen darauf hin, dass es trotz der Überwachung durch Polizeikräfte immer noch zu Gewalttätigkeiten kommt. Der Leiter der Kirche in Ostindien, Choudampalli John, berichtete, dass es ihm nicht gestattet sei, die Gebiete aufzusuchen, wo Gewalt durch Extremisten geschieht. Nach seinen Angaben verbergen sich immer noch einige Adventisten im Dschungel, weil sie Vergeltung von anderen Flüchtlingen in Hilfslagern der Regierung fürchten. Nach Berichten anderer Kirchenleiter sollen tausende von Häusern und 36 Adventgemeinden zerstört und geplündert worden sein. Der Premierminister von Indien habe die Gewalt verurteilt und sie als eine "nationale Schande" bezeichnet. Schätzungsweise 50.000 Christen aus dem Bezirk Kandhamal leben zerstreut in den sieben Flüchtlingslagern der Regierung und in dem Dschungel, der das Gebiet umgibt. Zu dem Ausbruch kam es, nachdem nicht identifizierte Angreifer einen hinduistischen Religionsführer und vier weitere Personen getötet hatten. Für deren Tod machen Hindus Christen verantwortlich, während die indische Regierung maoistische Rebellen zur Rechenschaft zieht. (ANN/im) |
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