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(AdventEcho online, 18.12.2009) Muss ein Christ sich um den Schutz der Umwelt sorgen? Dr. Jan Paulsen, der Präsident der weltweiten Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, bejaht dies in einem über YouTube veröffentlichten Video, das zeitlich mit dem Weltklimagipfel in Kopenhagen zusammenfällt. "Sorge um die Umwelt lässt sich im Grunde auf die Anfänge der Adventbewegung zurückführen", sagte Paulsen. Kein wichtiges Thema? Der britische Adventistenpastor Paul Lockham zweifelt zwar den Klimawandel an, sagt aber, als Vertreter der Schöpfungslehre habe er die Aufgabe, die Erde zu "bewahren". "Ohne allzu radikal zu sein, versuche ich, meinen Teil zu tun. Wir sind zu Haushaltern der Schöpfung Gottes berufen, nicht dazu, die Erde als Museum zu begreifen oder ein Wrack aus ihr zu machen." Verantwortung schon vor dem Sündenfall Die Debatte über die globale Erwärmung, also die durch rund 70 Länder in Kopenhagen vertretene Weltgemeinschaft, drückt das Anliegen aus, dass die globale Gesellschaft angesichts der globalen Erwärmung und der damit zusammenhängenden Fragen ihre Verhaltensweisen hinterfragen und ganz neu bedenken muss. Keine großen Erwartungen "Nicht nur die Regierungen müssen ihren Teil tun. Jeder einzelne muss die Frage der Haushalterschaft ernst nehmen und die Umwelt schonen", meint Rajmund Dabrowski, Leiter der Abteilung Kommunikation für die weltweite Kirche der Adventisten. "Aus Respekt vor der Schöpfung habe ich die Aufgabe, mich als Christ im Gebrauch der Naturschätze zu zügeln und meine Wünsche und Bedürfnisse verantwortungsbewusst abzuwägen." (ANN/im-edp) |
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