Penny-Markt: Proteste von Christen und Muslimen erfolgreich

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Die Penny-Markt GmbH nimmt religiöse Gefühle verletzende Karnevalskostüme aus ihrem Sortiment.

("Adventisten heute"-Aktuell, 22.1.2010) Nach Protesten von Christen und Muslimen hat eine Supermarktkette zwei Karnevalskostüme aus dem Verkauf genommen. Die Penny-Markt GmbH (Köln) bestätigte am 21. Januar auf idea-Anfrage, dass die Kostüme „Nonne mit Strumpfband" und „Mönch mit Kreuz" nicht mehr angeboten werden. Wie eine Sprecherin sagte, habe das Unternehmen Dutzende von Beschwerden erhalten. Christen hätten wegen der Verletzung religiöser Gefühle protestiert. In einem Schreiben des Unternehmens an Kritiker heißt es, man habe in keiner Weise beabsichtigt, die katholische Kirche, Katholiken oder Menschen anderer Glaubensrichtungen zu beleidigen: „Sollte dieser Eindruck entstanden sein, möchten wir uns hierfür entschuldigen."

Mit dem Protest von Christen hatte sich auch das islamische Internetportal „Muslim-Markt" solidarisiert. Es hatte seinen Lesern am 18. Januar empfohlen, „diese Woche nicht bei Penny zu kaufen". Zur Begründung hieß es: „Die Missachtung der religiösen Gefühle von Katholiken und die schändlich verachtende Darstellung des Nonnenhabits ist eine Beleidigung an Christen und Muslimen gleichermaßen." In Deutschland gibt es rund 2.000 Penny-Märkte, die zur Rewe-Gruppe gehören. (idea)




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