Koranverteilung: Ein Weckruf an die Christen
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("Adventisten heute"-Aktuell, 13.4.2012) Mit dem Appell zu einem eindeutigen christlichen Bekenntnis haben Vertreter von Kirchen und evangelikaler Werke auf eine Aktion radikaler Muslime in Deutschland reagiert, die 25 Millionen Exemplare des Koran kostenlos verteilen wollen. Extremistischen Muslimen nicht das Feld überlassen Laut Brenner sollte die Aktion Christen zugleich nachdenklich machen, welchen Stellenwert die Bibel für sie hat und wie sie sich für sie einsetzen: "Sie ist das Wort Gottes, das Buch unseres Glaubens und sie enthält Gottes Gedanken, das Evangelium, die Gute Botschaft für unser Leben. Nicht nur für uns, sondern erst recht für die Menschen um uns herum, die nach Orientierung und Wahrhaftigkeit suchen. Dafür arbeiten Bibelgesellschaften, die Gideons, der Bibellesebund, im Grunde alle Gemeinden - egal ob katholisch, evangelisch oder freikirchlich. Die Frage ist: Wie sehr ziehen wir uns verunsichert zurück, anstatt diese frohe Botschaft zu den Menschen zu tragen?" In diesem Sinne scheue er sich nicht, einen Koran entgegen zu nehmen, wenn ihm jemand einen schenken möchte, so Brenner. "Ich schätze es wert, dass er sich für seinen Glauben einsetzt. Zugleich möchte ich dies nicht kommentarlos tun, sondern darauf hinweisen, woran ich glaube und im Gegenzug gerne eine Bibel anbieten und zum gemeinsamen Bibellesen einladen." Ein Ansporn für Christen Der Bundesvorsitzende des Gideonbundes, Ralf Hille (Eschweiler), verwies gegenüber idea auf das im Grundgesetz verbürgte Recht auf Religionsfreiheit. Es gelte auch für Muslime. Ähnlich äußerte sich EKD-Pressesprecher Reinhard Mawick (Hannover). Allerdings frage er sich, ob Menschen tatsächlich allein dadurch zum Islam überträten, dass sie einen Koran geschenkt bekämen: "Der Missionserfolg ist äußerst fraglich." Gemäßigte Muslime kritisch Schätzungen zufolge würden in Deutschland jedes Jahr rund 4.000 Bürger durch Übertritt Muslime. Während in der Vergangenheit vor allem Frauen zum Islam gewechselt seien, nachdem sie einen Muslim geheiratet hätten, würden zunehmend geschäftliche Gründe wichtiger, erklärte Abdullah. So sei es für ein Unternehmen einfacher, große Aufträge in Saudi-Arabien zu bekommen, wenn Mitarbeiter aus der Führungsetage Muslime seien. Der Glaubenswechsel sei damit mittlerweile ein Instrument, um an lukrative Aufträge zu kommen. Der Koran ist kein Flugblatt |
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